Die Rheinische Chorgemeinschaft

 

Die Rheinische Chorgemeinschaft setzt sich aus verschiedenen Chören aus dem Erftkreis, Köln und dem Kölner Umland zusammen und zählt zur Zeit 180 aktive Sänger und Sängerinnen.

 

Die Chöre des Gutenberg-Gymnasiums der Stadt Bergheim sowie des Gymnasiums der Stadt Kerpen, die aus Schülern, Ehemaligen und Liebhabern der Chormusik bestehen, bilden die Grundpfeiler der Chorgemeinschaft und widmen sich dank der großen musikalischen Hingabe ihrer musikalischen Leiter, Heinz Boden und Herbert Vietor, vor allem den großen Werken des Barocks, der Klassik und der Moderne.

 

Zu ihrem umfangreichen Repertoire zählen unter anderem das Weihnachtsoratorium und die Kantaten von Johann Sebastian Bach, der Messias von Händel, die Schöpfung und das Te Deum von Haydn, das Requiem, die Messen und Litaneien von Mozart, die C-Dur Messe von Beethoven, die Messen von Schubert, das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens, die Cäcilienmesse von Gounod, das Requiem von Suppé und nicht zuletzt die Carmina Burana von Carl Orff.

 

Im Rahmen ihrer vielfältigen Konzerttätigkeit arbeitet die Rheinische Chorgemeinschaft immer wieder mit den großen Sinfonieorchestern Kölns, Bonns und Düsseldorfs zusammen, so zum Beispiel mit Musikern des Gürzenichorchesters der Stadt Köln, mit den Kammerakademien der Städte Aachen und Düsseldorf, der Jungen Sinfonie Köln und seit der Wiedervereinigung Deutschlands mit Orchestern der Städte Dresden und Leipzig, Halle und Merseburg.

 

Zu den Höhepunkten ihrer konzertanten Tätigkeit gehören neben regelmäßigen Auftritten in Deutschland zahlreiche Konzertreisen ins Ausland. So führten bereits in den Jahren 1981 und 1984 erste Konzertreisen ins südliche Spanien, nach Granada und Sevilla.

 

Zu den wichtigen Aktivitäten zählen des weiteren auch die Aufführungen der Carmina Burana anläßlich des 10jährigen Bestehens der Chorgemeinschaft, die Konzerte zum Jahr der romanischen Kirchen in Köln in der Basilika St. Gereon zu Köln im Jahre 1985 und zum Katholikentag in Aachen im Jahre 1986 damals in Zusammenarbeit mit dem Organisten Professor Dr. Wolfgang Bretschneider und dem Domorganisten der Kathedrale zu Köln, Professor Clemens Ganz.

 

Während eines Auftritts im Rahmen der Feierlichkeiten zum Katholikentag in Berlin im Jahre 1990 erregte die Rheinische Chorgemeinschaft die Aufmerksamkeit des Erzbischofs von Paris, Kardinal Lustigers, der die Chöre zu einem Konzert in Notre Dame zu Paris einlud, das bereits 1991 stattfinden konnte.

 

In den Jahren 1987 und 1992 realisierte die Rheinische Chorgemeinschaft in Zusammenarbeit mit dem Jugendkammerorchester der Stadt Dresden zwei weitere, vom Direktor der Volkshochschule Bergheim, Alfred Hülshorst, organisierte Konzertreisen nach Südspanien, mit Auftritten in der Kathedrale von Granada, der Mezquita von Córdoba, in Antequera, Nerja und Almunécar.

 

In den Jahren 1993 und 1995 folgten Konzertreisen nach Ungarn, mit Auftritten in Budapest und Pecs und nach Andalusien, erstmals in Zusammenarbeit mit der Jungen Sinfonie Köln.

 

Unvergessen bleibt auch die Aufführung der Credomesse von Mozart im Dom zu Köln an Pfingsten 1995, die Konzerte in Paris und in der Basilika von St. Reims im Jahre 1996 und eine weitere Konzertreise nach Andalusien, mit Aufführungen des Requiems von Mozart in der Kathedrale von Granada und der Mezquita von Córdoba.

 

Zu den Höhepunkten der jüngsten Vergangenheit gehören die im Jahre 1998 verwirklichte Konzertreise nach Leipzig, in Zusammenarbeit mit Monika Fleischhauer, der Volkshochschule Bergheim, der Leipziger Musikschule Johann Sebastian Bach und Musikern verschiedener Leipziger Orchester, anläßlich der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit; eine Konzertreise mit der Jungen Sinfonie Köln nach Island und in die USA im Jahre 1999, mit Konzerten in Reykjavik (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft und dem Goetheinstitut Reykjavik), in Philadelphia und in der St. Patrick’s Cathedral zu New York, eine Konzertreise nach Oberitalien im Herbst 2000 mit Konzerten im Dom zu Trient, im alten Dom zu Brescia sowie in Parma; eine Konzertreise nach Dresden im Herbst 2001 mit einem Konzert in der Kreuzkirche in Zusammenarbeit mit Orchestern aus Halle und Merseburg sowie eine Konzertreise im Oktober 2002 nach Galicien mit Konzerten in der Kathedrale von Santiago de Compostela und in La Coruna.

 

Es folgten Konzertreisen nach Berlin, Potsdam, Schwerin und Lübeck in den Jahren 2003 und 2004 und im Oktober 2005 folgte eine weitere Tournee durch Südspanien mit Konzerten in der Mezquita zu Córdoba, Granada und Ronda. Im Jahr 2006 folgte eine Konzertreise nach Meran und im Herbst 2008 eine weitere Konzertreise nach Südspanien. Diesmal mit der Carmina Burana in der Version mit zwei Flügeln und Schlagwerk. Höhepunkte der Konzertreise waren unter anderem die Auftritte in Antequera, im Konzerthaus Manuel de Falla in Granada und der an die Konzertreise anschließende Auftritt in der Kölner Philharmonie.