Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Monika Fleischhauer
Culture Concert Touring Agency, Köln

(nachstehend Reiseveranstalter genannt)

 

1.    Der Abschluss des Reisevertrages

Der Reisevertrag soll schriftlich abgeschlossen werden. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden.

An den Reiseauftrag ist der Reisende zwei Wochen gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Reiseveranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung zum Vertragsabschluss. Weicht die Reisebestätigung des Reiseveranstalters von dem Reiseauftrag ab, so liegt in der Reisebestätigung ein neuer Vertragsantrag, an den der Reiseveranstalter 20 Tage gebunden ist und den der Reisende durch die Rücksendung der Reiseanmeldung innerhalb dieser Frist annehmen kann.

2.    Leistungen und Preise

Die vertraglichen Leistungen richten sich nach der Leistungsbeschreibung des Angebots  bzw. der Bestätigung. Ergänzende und abweichende Nebenabreden werden nur wirksam, wenn sie vom Reiseveranstalter schriftlich bestätigt werden. Weichen Orts- bzw. Hotel- oder Konzertortprospekte von der Reisebeschreibung bzw. -bestätigung des Reiseveranstalters ab, gelten nur die vom Reiseveranstalter gemachten Angaben.

Die angegebenen Preise sind Endpreise. Preisänderungen sind nach Abschluss des Vertrages aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen (Änderungen der Steuern, Gebühren, Abgaben, Tarife u.ä.) in dem Umfang möglich, wie die sachlichen Gründe das Ausmaß der Preisänderungen rechtfertigen, wenn zwischen dem Zugang der Bestätigung beim Reisenden und dem vereinbarten Leistungsbeginn mehr als 4 Monate liegen. Sollte dies der Fall sein, wird der Reisende unverzüglich, spätestens jedoch 3 Wochen vor Leistungsbeginn in Kenntnis gesetzt. Preiserhöhungen danach sind nicht zulässig.

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet so weit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Leistungsänderungen oder –abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird ein kostenloser Rücktritt angeboten.

Für Leistungen im Rahmen von Konzertreisen/-tourneen, die im Verantwortungsbereich der Konzerthausleitung oder –kirchenleitung liegen, ist der Reiseveranstalter nicht verantwortlich. Besucherzahlen der Konzerte liegen ebenfalls nicht im Verantwortungsbereich des Reiseveranstalters und werden nicht garantiert. Für mitreisende Angehörige und/oder Freunde der Musizierenden wird bei den Konzerten keine Sitzplatzgarantie übernommen.

3.    Zahlungen

Mit der Auftragserteilung kann eine Anzahlung in Höhe von 250,00 Euro fällig sein. Sonderregelungen können vereinbart werden. Die Restzahlung wird fällig wie im Einzelfall vereinbart. Sollte keine Vereinbarung getroffen sein, wird sie fällig spätestens 14 Tage vor Antritt der Reise. Wird der Gesamt-Rechnungspreis nicht rechtzeitig vollständig bezahlt, so wird der Vertrag aufgelöst und der Reiseveranstalter kann als Entschädigung die im Fall des Rücktritts des Reisenden nach Ziffer 4 zu leistende Pauschalentschädigung verlangen. Wird der  Reisepreis im Voraus bezahlt, verpflichtet sich der Reiseveranstalter den Sicherungsschein im Sinne des § 651 k BGB auszuhändigen. Die Verpflichtung zum Aushändigen eines Sicherungsscheins besteht nicht, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung eingeschlossen ist und der Reisepreis 75,00 € nicht übersteigt (siehe auch Ziffer 10. Insolvenz).

4.    Rücktritt

Der Reisende kann jederzeit vor Leistungsbeginn von der Bestellung zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück oder wird die Leistung ohne Rücktrittserklärung nicht in Anspruch genommen, so kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und des

durch anderweitige Verwendung der vereinbarten Leistung gewöhnlich möglichen Erwerbs verlangen. Die Höhe der Rücktrittsgebühren richtet sich nach dem Leistungspreis.

In der Regel betragen die Pauschalen eines Vollstornost:

Rücktrittsbedingungen:

Rücktritt bis 60 Tage vor Reiseantritt: kostenlos

Rücktritt bis 45 Tage vor Reiseantritt: 15% vom Reisepreis

Rücktritt bis 30 Tage vor Reiseantritt: 30% vom Reisepreis

Rücktritt bis 20 Tage vor Reiseantritt: 45% vom Reisepreis

Rücktritt bis 15 Tage vor Reiseantritt: 60% vom Reisepreis

Rücktritt bis 10 Tage vor Reiseantritt: 80% vom Reisepreis

Rücktritt bis 07 Tage vor Reiseantritt: 85% vom Reisepreis

Rücktritt bis 02 Tage vor Reiseantritt: 90% vom Reisepreis

Späterer Rücktritt oder Nichterscheinen: 100% vom Reisepreis

Entsprechendes gilt für Teilstornierungen.

Maßgeblich ist jeweils der Tag des Eingangs der schriftlichen Rücktrittserklärung des Reisenden beim Reiseveranstalter.

Dem Reisenden ist jeweils der Nachweis gestattet, dass dem Reiseveranstalter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden als die Pauschale entstanden ist.

In Einzelfällen können abweichende Rücktrittsbedingungen gelten, wenn beispielsweise einzelne Leistungsträger vom Reiseveranstalter Vorleistungen verlangen, die bei Rücktritt nicht erstattet werden. Hierauf wird der Reiseveranstalter den Reisenden schriftlich vor Abschluss des Reisevertrages hinweisen.

Wird die Durchführung der Leistung infolge bei Vertragsabschluß nicht vorhersehbarer außergewöhnlicher Umstände erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wie z.B. durch Krieg, Streik oder Vorfälle, die in ihren Auswirkungen den vorgenannten Beispielen entsprechen, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (z.B. Beschlagnahme von Unterkünften, Embargos etc.), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörungen von Unterkunftsstätten, so können beide Parteien vom Vertrag zurücktreten. Das gleiche gilt auch, wenn außergewöhnliche Umstände und die sich damit für die Durchführung der Leistung ergebenden Erschwerungen, Gefährdungen oder Beeinträchtigungen von einer offiziell zu entsprechender Aussage beru

fenen staatlichen Institution oder Behörde bestätigt werden. In diesen Fällen erhält der Reisende den gezahlten Leistungsbetrag abzüglich entstandener Kosten unverzüglich zurück. Ergeben sich die genannten Umstände nach Leistungsbeginn, so können beide Parteien den Vertrag kündigen. Erfolgen in diesem Fall Rückerstattungen durch die Leistungsträger, so werden diese an den Reisenden weitergegeben. Weitergehende Ansprüche entstehen in diesem Fall nicht.

Darüber hinaus kann der Reiseveranstalter vor Antritt der Reise vom Vertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Er rechnet den Wert der ersparten Aufwendungen sowie die Vorteile, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, ab; einschließlich der dem Reiseveranstalter von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

Es ist zu beachten, dass bei Reisen mit Eintrittskartenarrangement die Rücknahme von Eintrittskarten bzw. die Erstattung der hierfür gezahlten Beträge ausgeschlossen sind.

5. Ersatzreisende

Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Reiseveranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht.

Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten möglicherweise entstehenden Mehrkosten.

6. Mindestteilnehmerzahl

Ist in der Beschreibung der Reise auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl hingewiesen, so kann der Reiseveranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist und die Reise nicht durchgeführt wird.

Der Reiseveranstalter wird dem Reisenden die Erklärung unverzüglich nach Kenntnis des Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl, spätestens bis vier Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.

Der Reisende kann seine Teilnahme an einer gleichwertigen anderen Reise oder Ersatzreise erklären, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise im Angebot hat.

Macht der Reisende nicht von dieser Möglichkeit Gebrauch, so ist der vom Reisenden bezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.

7. Haftung/Gewährleistung

Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für 1. die gewissenhafte Leistungsvorbereitung, 2. die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, 3. die Richtigkeit der Leistungsbeschreibung, 4. die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Orts- und Landesüblichkeit. Wird die Leistung nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Falls das Abhilfeverlangen keinen Erfolg hatte und Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden sind, kann der Reisende eine der Minderleistung entsprechende Herabsetzung des Leistungspreises verlangen (Minderung). Der Leistungspreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Leistung in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert der erbrachten Leistung gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

Unbeschadet dieser Rechte kann der Reisende auch Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

8. Haftungsbeschränkung

Die Haftung des Reiseveranstalters ist auf den dreifachen Leistungspreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Unberührt bleibt die Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Leistung sorgfältig vorzubereiten und die mit der Erbringung der einzelnen Leistungen beauftragten Personen und Unternehmen sorgfältig auszuwählen und zu überwachen. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen oder Mängel, soweit diese bei Leistungen auftreten, die ausdrücklich als Fremdleistungen im Vertrag bezeichnet sind oder die in den Verantwortungsbereich der jeweiligen Konzerteinrichtungen fallen. Ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Reiseveranstalter ist ausgeschlossen oder beschränkt, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung  ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse oder Beschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder einer  vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse oder Beschränkungen gelten ebenfalls nicht für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.

9. Mitwirkungspflicht, Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung

Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Reklamationen sind unbedingt sofort an Ort und Stelle anzumelden, damit der Leistungsträger die Möglichkeit hat, diesen Mangel zu beheben. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung oder Schadenersatz nicht ein.

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Leistung hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehenem Leistungsende gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Ansprüche des Reisenden verjähren in einem Jahr ab Verjährungsbeginn. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Leistung dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist.

10. Pass-, Visa-, Zoll-, Gesundheitsbestimmungen

Sofern es dem Reiseveranstalter möglich ist, wird er den Reisenden über wichtige Änderungen der in der Leistungsbeschreibung wiedergegebenen Vorschriften vor Leistungsbeginn informieren. Eine Gewähr für die erteilten Informationen übernimmt der Reiseveranstalter nicht. Der Reisende ist für die Einhaltung der Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, auch wenn diese Vorschriften nach Vertragsschluss geändert werden sollten. Der Abschluss von speziellen Reiseversicherungen wie z. B. einer Auslandskrankenversicherung etc. obliegt ebenfalls dem Reisenden. Auf Wunsch des Reisenden kann der Reiseveranstalter eventuell notwendige Visa oder Versicherungen kostenpflichtig beschaffen. Die Beschaffung erfolgt ohne Gewähr. Sollte ein Visum nicht oder nicht rechtzeitig erteilt werden oder Einzelvorschriften nicht erfüllt werden und der Reisende deshalb die Leistung nicht in Anspruch nehmen, so gilt dies als kostenpflichtiger Rücktritt. Die Visabesorgung ist nicht Bestandteil des Reisevertrages.

11. Sonstiges

Alle Angaben in den Angeboten und Leistungsbeschreibungen entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Berichtigungen bei Irrtümern, Druck- und Rechenfehlern bleiben vorbehalten. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung  tritt die gesetzliche Regelung. Gleiches gilt für die Ausfüllung einer etwaigen Vertrgaslücke.

12. Insolvenz

Hinweis zur Insolvenzversicherung: Der Sicherungsschein wird vom Reiseveranstalter gestellt, sofern der Reiseveranstalter gegenüber dem Kunden als Reiseveranstalter auftritt und die Leistungen und der Reisepreis des Reiseveranstalters nicht verändert werden. Kein Sicherungsschein wird vom Reiseveranstalter ausgegeben, wenn der Reisepreis und die Leistungen verändert werden, und/oder der Kunde die Reise unter eigenem Namen als Veranstalter durchführt.

13. Gerichtsstand

Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für die Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz/Sitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, Personen oder juristische Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen oder juristische Personen, die ihren Sitz im Ausland haben oder die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

14. Anwendung deutschen Rechts

Der Vertrag zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden unterliegt ausschließlich dem deutschen Recht unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts und etwaiger zwischenstaatlicher Übereinkommen und Verträge.

(Stand 2012)